Karl Friedrich Gegauf
 



1890 richtet Karl Friedrich Gegauf eine Stickerei und mechanische Werkstatt zur Herstellung der von ihm erfundenen Monogramm-Stickapparate in Steckborn, Schweiz ein.

 

1893 erfindet und baut Friedrich Gegauf die erste Hohlsaum-Nähmaschine der Welt. Damit konnten für jene Zeit beachtliche 100 Stiche pro Minute genäht werden.

 

Um 1900 arbeiteten 70 bis 80 Leute in der Werkstatt; sie war eine kleine Fabrik geworden. Karl Friedrich Gegauf war der technische Leiter und sein Bruder Georg betreute die kaufmännischen Belange. Die Hohlsaum-Nähmaschine hatte rasch weite Verbreitung gefunden und wurde auch ins Ausland geliefert. Das maschinelle Herstellen von Hohlsäumen nannte man allgemein nur "gegaufen".

 
  Fritz Gegauf
 



Nach dem Tod von Karl Friedrich Gegauf 1928 übernahmen die beiden Söhne Fritz und Gustav Gegauf die Fabrik ihres Vaters. 1947 trat Gustav Gegauf aus der Firma aus.

 

Aus der Broschüre "Ein Tag mit Fritz Gegauf

Zum 75. Geburtstag von Fritz Gegauf im Jahre 1968

 

Fritz Gegauf war ein schöpferischer Mensch. Immer erfüllt von neuen Ideen, bestimmten nicht die Jahre seinen Lebensrhythmus. Er stand so aktiv und massgebend im Leben und seinem Unternehmen, dass nur die Gegenwart zählte und fassbar war.

 

 
  Odette Ueltschi
 



Odette Ueltschi wurde seit 1959 mit der Unterstützung ihres Vater Fritz Gegauf mit der Führung der BERNINA vertraut gemacht und konnte 1979 den Sitz als Präsidentin der Gesellschaft übernehmen.

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Sant-Exupéry

 
  Hanspeter Ueltschi
 



Hanspeter Ueltschi hat die Führung der Fritz Gegauf AG 1988 nach seiner Mutter Odette Gegauf - Ueltschi übernommen und leitet die Firma bis heute mit viel Geschick und Spürsinn.
 
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