
|  | Zusammen mit ihrem Mann, der als modern malender Künstler und Scherenschnittkünstler arbeitet, nutzt sie jede Gelegenheit, um Kunstausstellungen in Museen und Galerien zu besuchen. Bei der Sammlung von Textilien kommt es ihr gelegen, dass in ihrem Lebensraum die Textil- und Stickerei Industrie Tradition hat. Diese kennen die Magie der Stoffe und verstehen die Bedeutung des textilen Materials. Dazu kommt, dass Ria Keel sich mit der Geschichte der Frauen befasst, besonders mit Blick auf die St.Galler und die Rheintaler Stickerei-Industrie. Und bei allem geht es ihr auch um das Gleichgewicht zwischen der Kunst, dem Leben und dem Gebrauchsgegenstand Textiles. Ria Keel erzählt vom Schönen, von den Höhepunkten der Inszenierung ihrer textilen Werke, angefangen vom A4-Blatt bis zum textilen Gemälde in Ausmassen von 2,15 auf 2 Meter oder 1,30 auf 1,90 Meter. Dabei gelingt es ihr, die Faszination der Perspektive in die textilen Bilder zu bringen und dadurch die Variationsbreite nachvollziehbar zu machen. |